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Africa, -
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MOZAMBIQUE
Geschichte: Einreise: ... so die "Bild Am Sonntag" vor einigen Jahren. Gemeint ist Mozambique, die ehemalige portugiesische Kolonie im Südosten Afrikas. Als ich in Mozambique war (1988/1989), war das Land weiter denn je davon entfernt, ein Tourismusland zu werden - es herrschte ein erbarmungsloser Bürgerkrieg. In der Hauptstadt war nicht so viel davon spürbar, allerdings waren nachts Schüsse zu hören, am hellen Vormittag explodierte auf der Kreuzung Mondlane-Nyerere, also 50 m von meinem Domizil entfernt, eine Autobombe, die dem südafrikanischen ANC-Sympatisanten Albie Sachs fast das Leben kostete..., die Slums am Stadtrand, wie Maxaquene und Polana Caniço, platzten aus allen Nähten, voll mit Flüchtlingen aus dem ganzen Land... Mozambique ist auch heute noch kein Tourismusland. Eigentlich
schade, denn Mozambique verfügt über ca. 2.500 km Küstenlinie am Indischen
Ozean. Bedingt durch den Unhabhängigkeitskrieg (Unabhängigkeit seit 25. Juni
1975) und den jahrelangen Bürgerkrieg, der erst 1990 beendet wurde, ist so gut
wie keine Infrastruktur vorhanden, die den Tourismus für Reisende aus Übersee
attraktiv machen könnte. Noch vor einigen Jahren zählte Mozambique statistisch
zu den 34 ärmsten Ländern der Welt (30 davon liegen in Afrika). Inzwischen
wurde Mosambik von Haiti "überflügel". Die zwei größten
Plagen des Landes sind Malaria und AIDS. 3.000 Kinder sterben in Afrika täglich
allein an Malaria, über 30 Millionen Menschen sind mit dem HIV-Virus infiziert.
Es herrscht Versorgungsmangel, die Strassen sind in schlechtem Zustand, das Netz
der medizinischen Versorgung ist äußerst grobmaschig. Bürokratie und
Korruption blühen. Der jahrzehntelange Krieg, Wohnungs- und Geldmangel sind
Ursachen für eine große Anzahl "Strassenkinder" in Maputo. Private
Organisationen versuchen, den Missständen im Land Herr zu werden. Täglich
holen Streetworker, z.B. von "Iris Ministries Inc.", obdachlose Kinder
von der Strasse. Die Mission wird ausschließlich von Spenden finanziert. Mozambique benötigt dringend Investoren aus Übersee, um mittelfristig die für den Tourismus nötigen Infrastrukturen schaffen zu können. Allerdings ist Maputo
durchaus eine Reise wert. In der Regel werden Trips in die
mozambikanische Hauptstadt als "Anhängsel" an eine Südafrika-Reise
angeboten. Inzwischen gibt es in Maputo luxuriöse Hotels, auch die Stadt
und die Umgebung von Maputo ist sehenswert. Verlaufen kann man
sich in Maputo nicht, die Strassen sind im allgemeinen schachbrettartig
angeordnet. Auf jeden Fall sollte man sich die Altstadt ansehen - die "Baixa",
die Umgebung des Hafens, das imposante Bahnhofsgebäude des CFM (Caminhos
de Ferro de Mozambique), den "Mercado Central", das ist der
Zentralmarkt, wo man in typisch afrikanischer Weise alles erhandeln kann, was
man braucht oder auch nicht, die Küstenstrasse "Marginal" mit
Blick auf die Halbinsel Catembe, das Naturkundemuseum (Museu de
História Natural), den "Jardim Tunduro" (botanischer
Garten). Und sehenswert ist sicher auch das "Diplomatenviertel"
entlang der Avenida Julius Nyerere mit seinem Nobelhotel "Polana"
mit einem grandiosen Blick auf den Indischen Ozean und die weiße Kirche (Catedral
Católico) auf dem Praca da Independência, wo im September 1988 Papst
Joao Paulo Segundo (Johannes Paul II) predigte. Inzwischen sind in Maputo auch
Mietautos erhältlich (Avis, Rent-A-Car, Hertz, Imperial, Interfranca e Ibérica
Rent-A-Car). Mit einem Mietauto kann man nach Lust und Laune in Maputo
umherfahren (Vorsicht, es herrscht Linsverkehr und das internationale
"STOP" auf dem Asphalt heißt dort "PARE"). Wer nicht erst
nach Xai-Xai oder Beira zum Baden fahren möchte, kann das gleich
wenige Kilometer nördlich von Maputo tun, an der "Costa do Sol",
also an der Sonnenküste (immer die Marginal entlang). Dort findet man feinen
weißen Sand im Überfluss und das lauwarme Wasser des Indischen Ozeans.
Infrastruktur wie Kneipen, Beachbars, Diskotheken etc. sucht man vergebens...!
Allerdings braucht niemand zu verhungern - direkt an der Uferpromenade liegt das
charmante Art-Déco-Restaurant "Costa do Sol". Ein Muß für Liebhaber
von Seafood, auch sonst nett, guter Service und faire Preise. Ein absoluter Geheimtipp, vor allem für Schnorchler, Taucher,
Angler und andere Gestresste aus aller Welt ist der Bazaruto-Archipel,
eine Inselgruppe vor der Küste der Provinz Inhambane. Mit einem
Kleinflugzeug ca. 3 Flugstunden von Maputo in Richtung Norden erreicht man die Ferieninseln,
ca. 40 km vom Festland entfernt in Kanal von Mozambique gelegen. Der Archipel
besteht aus einer Gruppe von fünf Inseln. Mehr Infos: Gustavo Fouché
www.gooseman.com (Reiten) "LUGENDA
WILDLIFE RESERVE" Nur 34 km vor Maputo liegt die Insel Inhaca. Von Maputo aus erreicht man das Eiland mit einem Boot oder mit der Fähre, oder mit einem Kleinflugzeug. Auf Inhaca gibt es ein Hotel, wo man übernachten kann. Ganz in der Nähe von Inhaca liegt die Ilha dos Portugueses, ein unbewohntes Eiland. Man erzählt sich, dass der Vater von Samora Machel, dem ehemaligen Staatspräsident, dort als Einsiedler gelebt haben soll. Er wird schon gewußt haben, weshalb... !
In der Bucht von Maputo erstreckt sich die Halbinsel CATEMBE. Am langen Sandstrand kann man ausgedehnte beach walks machen. Es gibt dort einige lokale und sehr preiswerte Restaurants. Catembe erreicht man mit der Fähre von Maputo aus, Anlegestelle ist gegenüber dem Finanzministerium, Avenida 10 de Novembro, die Überfahrt dauert ca. 20 min. Die letzte Fähre geht um 23:45 Uhr zurück, nicht verpassen !! Übrigens - ein paar Superlativen hat Mosambik
schon zu bieten:
Unbedingt
... Bloss
nicht ... Lesenswertes
zu Mosambik: Literaturtipps Wo übernachtet man in Maputo ?
Die Seiten sind buntgemischt, mal in portugiesischer, mal in englischer, einige auch in deutscher Sprache. Klimatabelle
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