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ZANZIBAR/TANSANIA

 

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Offizieller Name: Zanzibar (gehört zu Jamhuri ya Muungano wa Tanzania - United Republic of Tanzania)
Grenzen mit: Inselarchipel im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias
Fläche: Hauptinsel Sansibar (Suaheli: Unguja, sprich: Unguudja) 1.658 km² und Pemba mit einer Größe von 984 km² im
Bevölkerung: ca.850.000
ethnische Gruppen buntes Völkergemisch aus Afrikanern, Indern und Arabern, eine kleine Gruppe von etwa 10.000 Kharidjiten
Analphabetenrate: 32%
Klima: tropisch, Durchschnittstemperaturen zwischen ca. 20°C im August und über 30°C im Februar, unterbrochen wird das feuchtheisse Klima von zwei Regenzeiten, eine zwischen März und Ende Mai mit teils starken Regenfällen, die kürzere, nicht so heftige, zwischen Mitte Oktober bis in den November hinein
Hauptstadt: Zanzibar City mit der weltberühmten Altstadt Stone Town auf Sansibar
Sprachen: Kisuaheli, Englisch, weitere Bantu-Sprachen und nilotische Sprachen
Religion: 97% Muslime, der Rest Christen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen
Währung: Tanzania-Shilling (1 T-Sh = 100 Cents)
Wechselkurs: http://www.oanda.com/  
Zeitzone: http://www.weltzeituhr.com/start.shtml  MEZ + 2h
Inflationsrate:  ca. 13 % sehr stark schwankend
Diplomatische Vertretung der BRD auf Zanzibari: Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
Angelika Sepetu, Honorarkonsulin
Sansibar
Kiembe Samaki Kijijini, Sansibar, Tansania
(00255 24) 223 36 91 (vormittags), 223 40 62 (nachmittags), (00255 747) 41 00 45 (mobil),
(00255 24) 223 36 91
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, P.O.Box 1787, Sansibar, Tansania
Insel Sansibar. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Daressalam
sepetu_family@yahoo.com
Flugverbindungen: von Europa aus via Kenya, aber auch direkt über Daressalam
Fragen Sie im Reisebüro nach !
 

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise gegenwärtig einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise Gültigkeit haben muss. 

Zanzibar - ein Duft nach Nelken, Zimt und Frangipani, - Seefahrerromantik und exotischer Charme

Zanzibar - ein Wort, das auf der Zunge zergeht und Träume aus 1001 Nacht wachruft. Lange Zeit galt der Insel-Archipel im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias als das Eingangstor zu Ostafrika. Bis heute hat Zanzibar nichts an seinem Charme eingebüsst. Den Besucher erwarten steinerne Zeugen einer lebhaften und wechselvollen Geschichte, eine einzigartige Kultur, lange weisse Strände, ein buntes Bevölkerungsgemisch und die Gelassenheit und Freundlichkeit der Menschen Ostafrikas.

Geographisch liegt Zanzibar südlich des Äquators ca. 37 km vor der Küste Tanzanias im Indischen Ozean. Der Insel-Archipel besteht aus zwei Inseln, der Hauptinsel Unguja mit der Hauptstadt Zanzibar City und Pemba, ca. 40 km nördlich von Zanzibar. Zusammen bilden Sie die Verwaltungseinheit Zanzibar, einen weitgehend autonomen Teilstaat von Tanzania.

Geschichte 
Zanzibar bereits vor mehr als 1300 Jahren hat Geschäftsleute, Abenteurer, Plünderer und Forscher zu seinen Ufern angelockt - Assyrer, Sumerer, Ägypter, Phönizier, Inder, Chinesen, Perser, Portugiesen, Omani-Araber, Holländer und Engländer waren alle früher oder später hier. Einige, vor allem die Shirazi-Perser und Omani-Araber, blieben, um zu entscheiden und zu regieren. Durch diesem Einfluss ist Zanzibar vorwiegend islamisch geprägt (97% ). Die frühesten Besucher auf  Zanzibar waren arabische Geschäftsleute, die bereits im 8 Jahrhundert angekamen. Zeitzeuge sind die Überreste der Moschee bei Kizimkazi, die aus 1107 datiert und heute eine Touristenattraktion ist. 
Jahrhunderte lang segelten Araber mit den Monsun-Winden von Oman, um hauptsächlich Elfenbein, Sklaven und Gewürze zu tauschen. Die zwei Inseln, Unguja und Pemba, waren eine ideale Basis für die Omani-Araber, da sie relativ klein und deshalb leicht zu verteidigen sind. Von hier war es ihnen möglich, 1.000 Meilen des Festlandes zu kontrollieren.  Im Jahre 1832 verlagerte Sultan Seyyid Said von der  Busaid Dynasty aus Oman, sein Sultanat von Muscat/Oman nach Zanzibar, wo er und seine Nachkommen über 130 Jahre regierten. Die Großteil des Reichtums aus damaliger Zeit verblieb in den Händen der arabischen Gemeinde, die auch Grundbesitzer waren. Sie gingen generell keine Mischehen mit den Afrikanern ein. 
Dies galt nicht für die Shirazi Perser, die aus dem Mittleren Osten kamen. Weitverbreitete Mischehen zwischen Shirazis und Afrikanern führten zur Entwicklung einer Küsten-Gemeinde mit markanten Merkmalen und eine eigenen Sprache, dem Suaheli. Der Name Suaheli kommt vom arabischen Wort sawahil, der bedeutet, ' Küste'. Vermutlich gaben die Shirazi der Insel ihren Namen - "Zangh" bedeutet auf persisch "Schwarzer", "Bar" heißt "Küste" - also Küste der Schwarzen. Aber möglich sind ebenso arabische Wurzeln - "Zayn za'lbar" bedeutet soviel wie "Schön ist die Insel". Fest steht, dass die Vermischung der drei Kulturen bis heute die Gesichter und Lebensart der Zanzibaris prägt. Die Nachkommen der Shirazis beteiligten sich nicht an dem so gewinnbringenden Sklaven-, Gewürz- und Elfenbeinhandel. Stattdessen waren sie in Landwirtschaft und Fischerei tätig. 
Die Herrscher auf Zanzibar waren bis zur Angliederung an Tanzania immer Sultans. Von 1870 - 1888 regierte Sultan Bargash, ein fortschrittlicher Herrscher, der Zanzibar in eine moderne Stadt verwandelte. Unter seiner Herrschaft entstanden pittoreske Bauwerke, die bis heute erhalten sind. Bargash ließ eine Telefonleitung von Europa nach Zanzibar legen und eine elektrische Straßenbeleuchtung installieren. Das House of Wonders (Beit-el-Ajaib) war das erste Gebäude mit elektrischem Licht und einem Lift. Er unterstützte den Straßenbau und stellte eine Polizeieinheit zum Schutz der Bevölkerung auf. Und er liess ein Aquädukt bauen, das sauberes Trinkwasser in die Stadt leitete.
Um 1880 verfolgte Otto von Bismarck eine verschärfte Afrikapolitik. Weite Teile des heutigen tanzania fielen für kurze Zeit unter Deutsches Protektorat. Am 20.12.1885 vereinbarte Bismarck mit Bargash einen Handels- und Freundschaftsvertrag, der auch Zanzibar unter den Schutz des Deutschen reiches stellen sollte. Allerdings endete das Kapitel mit der Überlassung von Zanzibar an die Brite, im Austausch gegen Helgoland (Helgoland-Zanzibar-Vertrag vom 1.7.1890). Im Jahre 1909 wurde die Sklaverei endgültig verboten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich politische Parteien, die den letzten Sultan Zanzibars, Jamshi bin Abdullah - in einer blutigen Revolte 1964 absetzte. Bei diesem Aufstand wurden in der Nacht vom 12.1.1964 mehr als 17.000 wohlhabende Araber und Inder von revoltierenden Afrikanern getötet. Die Ära der Sultane war beendet, Zanzibar wurde unabhängige Volksrepublik. Am 25.4.1964 erklärten der erste Präsident Tanganyikas, Julius Nyerere und der zanzibarische Führer der Afro-Shirazi-Partei (ASP), Sheik Abeid Karume, Zanzibar und Tanganyika zur Vereinigten Republik Tanzania (Tanganyika + Zanzibar = Tanzania).

Karume setzte sich vor allem für die Rechte der lange unterdrückten Afrikaner auf Zanzibar ein. Reiche Araber und Inder wurden enteignet und verliessen das Land. Karume war wie Nyerere Vertreter des afrikanischen Sozialismus. Mit Unterstützung der Regierung der damaligen DDR ließ er riesige Plattenbauten errichten, den Stadtteil Michenzani. Auch in der Stone Town, der Altstadt Zanzibars sollten die historischen gebäude nach und nach den Plattenbauten weichen. Glücklicherweise wurde dieser Plan nie verwirklicht, so dass das beeindruckende Gesicht der Altstadt als Erbe der Menschheit erhalten blieb.
Nach der Ermordung Karumes durch seine Gegner verbündeten sich die Afro-Shirazi-Partei (ASP) mit der TANU zur Revolutionspartei CCM (Chama cha Mapinduzi). 
Ein Hauptziel der gegenwärtigen Regierung ist die Entwicklung des Tourismus in Zanzibar. Es gibt zahlreiche Projekte zur Sanierung der Altstadt, zum Ausbau der Infrastruktur wie Kanalisation, Telekommunikation und Straßenbau.

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Unguja / Zanzibar Town
Die Insel Unguja, umgangssprachlich meist Zanzibar genannt, ist etwa 86 km lang und bis zu 39 km breit. Vor allem der Westküste sind viele kleinere Inseln vorgelagert, die größte von ihnen ist Tumbatu im Nordwesten. Die Strände an der Ostküste sind feinsandiger und länger als an der Westküste. Das Innere der Insel ist ein riesiger botanischer Garten, wo alle nur denkbaren tropischen Früchte gedeihen: 20 verschiedene Sorten Bananen, Kokosnüsse, Mangos, Orangen, Zitronen, Mandarinen, Litchees, Brotfrüchte, Avocados, Tamarinden. Außerdem Gewürze wie Vanille, Kardamom, Muskatnuss, Zimt, Ingwer, Pfeffer, Gewürznelken und vieles mehr. Nicht umsonst trägt die Insel den Beinamen "Gewürzinsel". Außerdem befindet sich im Inselinneren ein tropischer Urwald, der Jozani Forest.

In Zanzibar Town leben ca. 150.000 Menschen und damit fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung des Archipels. 15.000 davon leben in der historischen Stonetown, der Rest in den Plattenbauten von Michenzani und in vielen kleineren Stadtvierteln von Ngambo, der Neustadt. 
Zanzibar verfügt über einen natürlichen Hafen. Heute gibt es ca. 15 km ausserhalb der Stadt einen Flughafen, doch der Hafen hat nach wie vor eine vorrangige Bedeutung. Hier laufen hochmoderne Tragflügelboote neben traditionellen, vom Wind getriebene Dhaus ein, und immer mehr Kreuzfahrtschiffe. Ein faszinierendes nebeneinander von Tradition und Moderne, das sich auch in der Stadt selbst zeigt: alte Moscheen neben Videoläden und Webcafés, flache Lehmhütten neben Plattenbauten, eine Stereoanlage neben einer Feuerstelle, Tennisschuhe von Nike unter den traditionellen Buibui. 
Die eigentliche Attraktion aber ist die historische Altstadt von Zanzibar, die Stone Town. Vor über 300 Jahren begannen die Araber, Häuser aus Stein zu bauen - eine für Afrika eher untypische Bauart. Die Stone Town verzückt durch ihre scheinbar wild aneinandergereihten Häuser, zwischen denen enge und schattige Gassen (Vichochoros) verlaufen. Für Autos sind die gassen meist zu schmal, am besten man geht zu Fuß. Als Besucher sollte man sich einen Stadtplan besorgen, aber auch der ist keine Garantie dafür, dass man sich im Gewirr der Gassen verläuft oder aber zumindest zeitweise die Orientierung verliert. Hier pulsiert das Leben, überall duftet es nach kulinarischen Spezialitäten, kleine Läden (Dukas) bieten alles, was man braucht oder auch nicht. Aus den Häusern dringt arabische Taarab-Musik, dreimal täglich ruft der Imam die Gläubigen zum Gebet.

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geschnitzte Swahili-Tür in der Altstadt

Die kunstvoll geschnitzten Holztüren der Swahili geben Auskunft über den sozialen Status des Hausbesitzers. Je reicher verziert und je größer die Tür, desto einflussreicher war der Hausbesitzer. So verwundert es wohl nicht, dass beim traditionellen hausbau zuerst die Tür angefertigt wurde. Eine typische Swahili-Tür ist nahezu quadratisch, besteht aus zwei Flügeln, die in der Mitte von einem senkrechten Balken gestützt werden. Rahmen und Stützbalken sind aufwendig verziert, wobei verschiedene Symbole immer wieder auftauchen: der Fisch, die Wellenlinien als Symbole für das Leben an der Küste, eine Lotusblüte als Symbol der Fruchtbarkeit, Blätter der Dattelpalme als Zeichen für reichtum und Gesundheit, eine geschnitzte Kette als Zeichen des Schutzes. Pfauenauge, Löwe oder Nelken stehen für bestimmte Charakterzüge des Hauseigentümers. Am oberen Rahmen findet man oft einen Koran-Spruch zum Segen des Hauses und der Bewohner. Die Türflügel sind mit hölzernen oder bronzenen Messingbeschlägen und dekorativen Schlössern besetzt. Außer in Zanzibar sind diese prachtvollen Aushängeschilder auch für Lamu und Mombasa in Kenya typisch.

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Ausgewählte Sehenswürdigkeiten der Stone Town

The Old Dispensary (Die Alte Apotheke) (heute Stone Town Cultural Centre) ist ein Gebäude mit dekorativen Balkons. Es diente während der Kolonialzeit als ApothekeI, verfiel aber in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es ist eines der Gebäude, die erfolgreich saniert wurden, in diesem Fall mit Mitteln der Aga Khan-Stiftung für Kultur.

Der Markt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn man nichts kaufen will. Hier wird alles unter freiem Himmel verkauft und gekauft. Von besonderem Interesse ist die riesige Auswahl von  farbefrohen Khangas (getragen von den einheimischen Frauen) und die Auktionen, die regelmäßig abgehalten werden.

Livingstone 's Haus wurde um 1860 für Sultan Majid gebaut und wurde von vielen Missionaren und Forschern als Ausgangspunkt benutzt. Doktor David Livingstone lebte hier hier vor Beginn seiner letzter Reise ins Landesinnere des Festlands.

The House of Wonders (Haus der Wunder) ist ein sehr großes quadratisches Gebäude mit wechselvoller Geschichten, das von Pfeilern und Balkons umgeben ist, und vom Clock Tower, dem Uhrenturm gekrönt ist. Es wurde 1883 als Palast für Sultan Bargash gebaut und war das erste Haus in Zanzibar mit elektrischem Licht und einem Lift. Die örtliche Bevölkerung nannte das Haus Beit el Ajaib, was "Haus der Wunder" bedeutet. Es ist bis heute eines der größten Gebäude in Zanzibar, es ist geplant, es als Nationalmuseum zu eröffnen.


House of Wonders in der Stone Town

Das arabische Fort befindet sich neben dem Haus der Wunder, es wurde zwischen 1698 und 1701 von Busaidi, einer Gruppe von Omani Arabern erbaut. Es ist ein großes Gebäude mit hohen, dunklen braunen Festungsmauern. Das Fort steht Besuchern offen und enthält verschiedene Geschäfte und ein offenes Freiluft-Theater.

Mercury House - mitten in der Altstadt befindet sich das Geburtshaus von Freddy Mercury, dem wohl weltberühmtesten Sohn der Insel. Er wurde am 5. September 1946 als Farrokh Bulsara hier auf Zanzibar geboren wurde. Heute befindet sich darin ein Souvenirshop für gehobene Ansprüche und Geldbeutel. 

Es gibt noch viele andere Highlights in der Stone Town zu entdecken, einfach loslaufen und staunen !

Stadtplan Zanzibar  

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Spice Tour (Gewürz-Tour)

Eine Gewürztour sollte man auf jeden Fall unternehmen, ein unvergessliches Erlebnis. Viele Hotels und Veranstalter bieten Trips in das fruchtbare Inselinnere an. Der Ausflug in einen der größten natürlichen botanischen Gärten der Welt vermittelt einen Einblick in die üppige tropische Vegetation, man sieht und riecht Früchte und Gewürze, die in Europa nur als veredelte Endprodukte in Gläsern und aus der Dose bekannt sind. Eine Spice-Tour ist ist eine Entdeckungsreise hinter die Kulissen unserer Gewürzregale. Kaum ein Europäer weiß, dass eine Muskatnuss wie ein Geschenkpäckchen von einem roten, plastikartigen Faden umschnürt ist und bruchfest in einer grünen, faustgroßen Schale liegt. In entsprechender Dosis wirkt die gemahlene Muskatnuss aphrodisierend und ist ein beliebtes Aufputschmittel bei (alkoholfreien) zanzibarischen Hochzeiten. Als ebenso verblüffend entpuppt sich Zimt: Ganz einfach lässt sich die Rinde des Zimtbaumes abschälen und zu Zimtstangen rollen. Wer es noch herzhafter mag - roter, schwarzer und weißer Pfeffer wächst an ein und derselben Ranke. Weißer Pfeffer ist geschälter schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer wird aus kleinen roten Chillischoten gewonnen. Zur Reifezeit im September verzaubert der intensive Duft der Gewürznelken die ganze Insel. 
Ebenso faszinierend wie das Aussehen ist die vielseitige Verwendung der Gaben der Natur: Die Nüsse der Kokospalme werden gegessen, die Milch getrunken, die Fasern werden zu Seilen verarbeitet, die weiche Schale der Kopra wird verarbeitet, mit den Blättern der Palme werden Dächer gedeckt, aus dem Holz der geraden Stämme werden Boote und Möbel gebaut. Die getrockneten Blätter des Hennastrauches geben Farbstoff für Haare, Lippen und Fingernägel. Ein natürliches Haargel produziert die Denelia. Die rauhen Blätter des Sandpapierbusches eignen sich hervorragend als Nagelfeile, die dünnen Äste des Toothbrush Tree dienen als Zahnbürste.
Früchte kann man direkt vom Baum kosten. Aber Vorsicht - eine große pockige Frucht, Durian, riecht und schmeckt wie alter Käse. Die Einheimischen nennen sie Stinkfrucht. Fluggesellschaften verweigern den Transport wegen des üblen Geruchs. Es gibt ca. 20 verschiedene Bananensorten und ebenso viele Zitrusfrüchte, nur ein Bruchteil davon wird nach Europa exportiert.

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reisen nach Zanzibar: Es gibt viele Möglichkeiten, von Europa nach Zanzibar zu gelangen. Gewiß ist Zanzibar (noch) nicht Hauptreiseziel gestresster Europäer. Ich habe Zanzibar von Mombasa aus mit einem Kreuzfahrtschiff bereist. Das Schweizer Unternehmen African Safari Club, der mehrere Clubanlagen und Hotels an der Nordküste Kenyas betreibt, bietet als Bestandteil einer Kenya-Reise Trips nach Zansibar an.

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Wie kommt man nach Zanzibar ?     
Von Europa aus auf die vielfältigste Art und Weise - bitte erkundigen Sie sich in Ihrem Reisebüro !

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Wo übernachtet man in Zanzibar ?
Wenn man mit einem Kreuzfahrtschiff nach Zanzibar reist, ist das natürlich das schwimmende Hotel.

Zanzibar Serena Inn
Zwei historische Gebäude direkt am Meer, meisterhaft restauriert, mit traumhaftem Blick, Mitglied bei "Small Luxury Hotels of the World".

Tembo House Hotel
Tembo House liegt direkt am Meer in der Stone Town, ein idealer Ort zum relaxen nach einer Sightseeing Tour, und grandiosem Blick auf das Meer..

Dhow Palace Hotel
Dieses kleine Luxus-Hotel liegt im Herzen von Zanzibar's Stone Town

Beyt Al Chai
Von hier kann man das Flair der Stone Town geniessen und trotzdem Ruhe und Erholung finden.

Emerson and Green
Das zweithöchste Gebäude der Stone Town Zanzibar, ist ein exquisites Luxushotel, möbliert mit original Zanzibar-Antiquitäten verschiedener Herkunft und Stils.

noch mehr Hotels...

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http://www.ostafrika.de/
http://bamako.africaonline.com/Tanzania/    - englischsprachige Seite zu Tansania
http://www.ify.ch/africa/tanzania.htm           - Linksammlung zu Tansania
http://www.africaguide.com/country/tanzania/     - Travelseite über Tansania
http://www.woyaa.com/links/COUNTRIES/TANZANIA/index.html  - Linksammlung nach Kategorien
http://www.go2africa.com/Tanzania/default.asp - englischsprachige Seite mit vielen Infos 
http://www.go2africa.com/tanzania/zanzibar-spice-coast/default.asp?accomm=5#map - interaktive Karte von Zanzibar
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=168 - Länderseite des Auswärtigen Amtes zu Tansania
http://www.african-safari-club.net/
http://www.ascag.net/

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Das Wetter in Zanzibar:
http://www.wetteronline.de/Tansania/Sansibar.htm

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Reisemedizin und Impfungen:
http://www.fitfortravel.de/reisemedizin/reiseziele/